07.10.2017

Guten Morgen, Ihr Lieben!

Für das Wochenende ein kleiner Text! Erkennt Ihr Euch? Und wenn ja, was könnt Ihr verändern? 
Die ständige Überreizung unseres Gehirns führt dazu, dass es in eine Art Daueralarmzustand versetzt wird – ein möglicher Grund dafür, warum sich immer mehr Menschen erschöpft, sorgenvoll und ängstlich fühlen. Achtet bewusst auf den Konsum der Technologien, der digitalen Welt, Netzwerke, virtuellen Spielen usw. Auch hier kann Euch eure wertvolle Energie „geklaut“ werden. Achtet darauf, ob Ihr sinnvoll mit den Technologien umgehen könnt. Die Technologien sollen uns eigentlich freier und produktiver machen, scheinen uns aber immer öfter abzulenken und zu versklaven. Doch ab wann wird der Smartphone – oder Internetkonsum zum Problem? Und was kann man dagegen tun?
Aus einer Studio von Dr. Gabriele Fröhlich-Gildhoff Chefärztin der Psychosomatik in der Habichtwaldkklinik in Kassel, die auch Menschen mit Online – und Mediensucht behandeln, geht hervor: „Spätestens dann, wenn Sie anfangen soziale Kontakte zu vernachlässigen, und wenn der Konsum exzessiv wird – Sie also 8 – 9 Stunden täglich online sind und ständig das Handy in der Hand haben. oder wenn Sie es abends nicht mehr schaffen, das Smartphone wegzugeben.“
Nun kann ein jeder von Euch schauen, wie weit Eure Sucht vorgedrungen ist. Aber muss man es denn erst soweit kommen lassen? Gibt es vorbeugende Maßnahmen? Aber sicher doch, kein SMOMBIE zu werden. SMOMBIE ist ein Kunstwort, das sich zusammensetzt aus Smartphone und Zombie. Die Auswirkung dieses Konsums sind ganz enorm. Wenn Ihr Euch alle 18 Minuten von Eurem Handy, der virtuellen Welt, unterbrechen lasst, dann entsteht der sogenannte “ Sägeblattefekt“.
Nach jeder Unterbrechung müsst Ihr Euch neu in Eure Aufgabe hineindenken und einarbeiten. Das kostet nicht nur Zeit, sondern reduziert Eure Produktivität und Euer Lebensglück. Viele Studien belegen, dass wir Menschen am produktivsten, kreativsten und zufriedensten sind, wenn wir den „Flow“ – Zustand erreichen. Das bedeutet wir führen eine zielgerichtete Tätigkeit aus, die uns fordert – aber nicht überfordert. Und wir sind mit so großer Konzentration dabei, dass wir in dieser Zeit über nichts anderes nachdenken. Um dahin zu gelangen braucht Ihr mindestens 15 Minuten. Wenn Ihr nun aber alle 18 Minuten unterbrecht, „um schnell etwas zu googeln“ oder kurz „das Handy zu checken“, dann zerstört das Euren Flow und verhindert die Konzentration und das weggleiten aus der Herzintelligenz. Am Ende schafft Ihr nur relativ wenig Arbeit und fühlt Euch unbefriedigt, weil Ihr zwar viel angefangen, aber nur sehr wenig fokussiert erledigt habt. Zurück bleibt ein Gefühl der Überforderung und Erschöpfung!
Und nun den allerschönsten Samstag und alles Liebe Renate Sell
 

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